Heute gebaut, morgen veraltet? Nein, danke.

Aug 21

Seit 2002 gibt es in Deutschland die EnergieEinsparVerordnung – kurz EnEV genannt. Sie definiert den gesetzlichen Mindest-Effizienzstandard von Gebäuden. Doch eines ist klar: Wer heute nach dem jeweils geltenden EnEV-Standard baut, hat in wenigen Jahren ein energetisch veraltetes Haus.

In Kürze gilt die Europäische Gebäuderichtlinie und mit ihr die Forderung, dass nach 2020 alle Neubauten Niedrigenergiegebäude sein müssen. Was heißt das konkret?

Niedrigenergiegebäude sollen einen sehr geringen, fast bei Null liegenden Energiebedarf aufweisen, wobei der verbleibende Energiebedarf überwiegend durch erneuerbare Energien gedeckt wird.

Verständlich, dass deshalb schon heute die Bundesregierung über ihre Staatsbank mit Förderprogrammen Anreize schafft, das gesetzliche Mindestmaß überzuerfüllen.

Energiesparendes Bauen wird staatlich gefördert

Um von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) staatliche Fördermittel zu erhalten, sind Energiestandards vorzuweisen, die über den geltenden EnEV Vorschriften liegen. Aktuell kennt die KfW drei Förderstufen im Neubau:

  • KfW Effizienzhaus 40 Plus
  • KfW Effizienzhaus 40
  • KfW Effizienzhaus 55


Das früher populäre KfW-Effizienzhaus 70 findet bereits seit April 2016 keinen Platz mehr im Förderprogramm. Seine Energiewerte sind zu schlecht, um noch Zuschüsse zu erhalten. Das heißt allerdings nicht, dass keiner mehr nach diesem Standard baut … ohne Förderung und ohne Investitionssicherheit …

Deshalb: Wer baut, sollte immer auf den besten verfügbaren Effizienzstandard setzen, um zukünftigen Nachrüstverpflichtungen gelassen begegnen zu können. Denn die Energieeffizienz wird mehr und mehr zu einem der wichtigsten Faktoren bei der Preisermittlung der Immobilie und sichert ihren Wert in der Zukunft.

Vorsicht Falle: Effizienzhaus 40 Plus nicht gleich Plusenergie

Die Bezeichnung verleitet zu der Annahme, dass ein Effizienzhaus 40 Plus eine positive Energiebilanz aufweist und somit mehr Energie erzeugt, als es für Heizung, Warmwasser und Haushaltsstrom benötigt. Dies ist leider nicht immer der Fall. Denn laut Definition wird ein Effizienzhaus 40 zu einem Effizienzhaus 40 Plus, wenn es folgende Anforderungen erfüllt:

  • eine stromerzeugende Anlage auf Basis erneuerbarer Energien (mind. 500 kWh p.a. + 10 kWh/m2 Nutzfläche p.a.)
  • ein stationäres Batteriespeichersystem (Stromspeicher)
  • eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (mind. 80 %)
  • eine Visualisierung von Stromerzeugung und Stromverbrauch

Ob dabei tatsächlich ausreichend Energie erzeugt wird, um quasi energetisch autark wohnen zu können, bleibt offen. Deshalb unser Tipp: Energieausweis anfordern und prüfen. Damit 40 Plus auch tatsächlich echte Plusenergie liefert und das neue Zuhause morgen nicht gleich von gestern ist.

KAMPA denkt heute schon an morgen

Wir bei KAMPA haben das verstanden – denken und leben Energieeffizienz richtig. Wir sind der Meinung, dass Sie das Geld für Energiekosten besser nutzen können. Nämlich als Beitrag zu Ihrem Vermögensaufbau!

Deshalb bauen wir die KAMPA Selbstversorgerhäuser mit einem maximalen Energiebedarf von 10,4 kWh/m2 p.a. und erfüllen nicht nur die KfW-Anforderungen für ein Effizienzhaus 40 Plus, sondern erzeugen echte Plusenergie.

KAMPA macht Bauherren zu Selbstversorgern und befreit mit echter Plusenergie vom Diktat des sparsamen Wohnverhaltens. Damit Sie Ihr Zuhause in vollen Zügen genießen können.

Wie genau das geht, erfahren Sie in meinem nächsten Blog …

Ihre

Pia Frei